Adventsgärtchen

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Adventsgärtchen

11. Dezember 2018

 

Das Licht

Das Adventsgärtchen ist ein stiller Moment in der oft hektischen Adventszeit. Jeder Bewohner, jede Bewohnerin darf sein /ihr Licht an der grossen Kerze anzünden und auf der Spirale platzieren. Die Spirale (oder auch Labyrinth genannt) ist ein Bild für den Weg ins ureigene Innere des Menschen.

Im Inneren, ganz bei sich, kann der Mensch jenes Licht finden, das ihm auf seinem Lebensweg leuchten soll.

In der Waldorfpädagogik wird das Adventsgärtchen vor allem im Kindergarten und in den unteren vier Klassen gemacht. Im Columban hingegen waren früher alle dabei. Und so lassen wir es wieder aufleben, als ein sehr schönes Bild, ein Licht, das dem Menschen in seinem Inneren geschenkt wird.

Ablauf

Im Saal sind zwei Mitarbeiter, welche die Tür öffnen und jeweils einen Bewohner mit oder ohne Begleitung hereinlassen und zu den Stühlen führen, die in einem Halbkreis um die Spirale aus Tannreisig aufgestellt sind. Die ganze Zeit wird Annette Grieder dazu Harfe spielen und Lieder singen. Dass sich die Lieder auch wiederholen ist beabsichtigt. Wenn alle Platz genommen haben, bekommt jeweils ein Bewohner oder eine Bewohnerin einen Apfel in dem eine Kerze steckt. Damit geht er oder sie den Weg in die Spirale bis zum Zentrum, wo etwas erhoben eine grosse Kerze brennt. An dieser Kerze in der Mitte wird alsdann die eigene Kerze im Apfel entzündet und nach belieben irgendwo auf dem Spiralen-Weg platziert. Wenn nach und nach jeder seine Kerze angezündet hat, sind wir am Ende des Adventsgärtchens angelangt und gehen geordnet wieder hinaus.

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